Windeltäschchen

Da ich keine Lust auf eine große Windeltasche habe und wir ohnehin beide meist eine größere Tasche oder einen Rucksack dabei haben, habe ich ein kleines Täschchen für Ersatzwindel, Feuchttücher und Creme genäht. So hat man für unterwegs immer alles schnell griffbereit.
Sie ist ein bisschen schlichter geworden als die meisten Vorlagen, die ich mir so im Netz angeschaut habe, da mir allzu bunte Sachen für das Baby meistens eher nicht so gut gefallen. Aber ich finde, Leinen geht sowieso immer.
Geschlossen wird sie mittels Lederband und Holzknopf.
Eigentlich sollte noch eine Öffnung für die Feuchttücher rein, das sah mir dann aber nicht schön genug aus. So geht es ja auch.

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Babykleiderschrank und Kinderwagen: Done!

Ein ehemaliger Mitbewohner ließ uns damals bei seinem Auszug den alten Schrank seiner Oma da. Wir freuten uns sehr, denn ich finde das Möbel äußerst schön anzusehen, zudem war in unserem neu hinzugemieteten Schlafzimmer noch Platz für einen Wäscheschrank.
So putzten wir ihn und brachten ein Brett an, derweil ich noch Vorhänge für die Glastüren nähte.

schrank zu

Nun brauchen wir ja bald ein bisschen mehr Raum für den kleinen Jungen, so waren wir also gestern im Baumarkt und kauften Winkel und weitere Bretter, die wir uns dort direkt zusägen ließen,  um in der oberen Schrankhälfte Platz für Babykleidung zu schaffen.
Das ging ruck zuck, und dann kam der freudige Teil der Arbeit:

babykleiderschrank seite
All die schönen Sachen, die sich noch in meinem alten Koffer mit Kinderkleidung fanden, sowie die ersten Klamöttchen, die eine der beiden Omas uns im großmütterlichen Vorfreudekaufrausch besorgte, fein säuberlich einsortieren. Außerdem gibt es ein Körbchen mit ersten Spielzeugen und eine großartige, selbstgemachte Decke, die mir eine sehr liebe Internet-Freundin geschenkt hat.

schrank ganz
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erste Bodys
Jetzt müssen wir uns eigentlich nur noch um die Wickelecke kümmern und dem alten, geerbten Babybettchen, in dem von meinem Opa bis zu mir schon ein Großteil meiner Familie schlief, zwei neue Beine verpassen, dann haben wir schon einen recht großen Teil der Vorbereitungen hinter uns gebracht.

Auch der von der Schwester des Freundes geliehene Kinderwagen steht seit dieser Woche bereits unten im Hausflur neben unserem Fahrrad-Fuhrpark.
Mit reparierter Bremse, fein säuberlich geputzt und gewaschen, blitzt und blinkt er wie neu.
Und ich muss jetzt täglich mal kurz runter, mit versonnenem Blick drüberstreicheln.

kinderwagen
Ach ja, und der Bauch, der ist auch wieder gewachsen:

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Es grünt und sprießt.

Nun haben wir unseren Acker schon zwei Wochen, und bislang war doch ziemlich viel zu tun. Da sich auf dem Platz früher eine Wiese befand, gab es trotz ordentlich umgepflügtem Boden noch einiges an Graswurzeln zu ziehen, die recht hartnäckig immer wieder die Köpfe durch die Erde recken.
Zudem hat der Hagel in der ersten Maihälfte die Salatpflanzen geschreddert, so dass wir erst mal ein wenig nachpflanzen mussten.

Für alle zusammen gibt es nun eine kleine Holzhütte mit gemeinschaftlichem Gartengerät und Gießkannen, außerdem einen Wasserkanister (wurde bisher noch nicht so oft benötigt…) und eine großer Picknicktisch mit Bänken zum Pausieren.

Wir mussten uns dann doch erst mal ein paar Sachen anlesen, wofür ich dieses Buch wärmstens empfehlen kann. Es sind viele gute Basis-Infos für Anfänger drin, außerdem ist es mit schönen, alten Zeichnungen (welche ich für Naturbücher ohnehin viel geeigneter finde als Fotos, da exemplarischer) sehr toll bebildert. Das Gemüse ist in unterschiedlichsten Wachstumsphasen abgebildet, so dass auch ahnungslose Städter wie wir früh wissen, was genau da eigentlich gerade wächst.
Außerdem lernt man, welche Gemüsesorten man am besten nebeneinander pflanzt, damit sie sich gegenseitig vor Schädlingen schützen. Das Feld ist zwar bereits vorbepflanzt, aber im Laufe des Sommers werden wir ja einiges nachsäen/-setzen.

Die Gemeinschaft auf dem Acker ist auch sehr nett, es sind viele Familien dabei, aber auch einige jüngere Pärchen und ein paar sehr sympathisch wirkende ältere Käuze. Tauschangebote für jeweils beliebtes oder eben auch weniger begehrtes Gemüse wurden schon ausgehandelt.

Wir hoffen nun, dass sich das Arbeitspensum bald auf die angegebenen 1-3 Stunden pro Woche einpendelt und freuen uns auf die Radieschen, denn die sind bald als erstes erntereif.

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