Babykleiderschrank und Kinderwagen: Done!

Ein ehemaliger Mitbewohner ließ uns damals bei seinem Auszug den alten Schrank seiner Oma da. Wir freuten uns sehr, denn ich finde das Möbel äußerst schön anzusehen, zudem war in unserem neu hinzugemieteten Schlafzimmer noch Platz für einen Wäscheschrank.
So putzten wir ihn und brachten ein Brett an, derweil ich noch Vorhänge für die Glastüren nähte.

schrank zu

Nun brauchen wir ja bald ein bisschen mehr Raum für den kleinen Jungen, so waren wir also gestern im Baumarkt und kauften Winkel und weitere Bretter, die wir uns dort direkt zusägen ließen,  um in der oberen Schrankhälfte Platz für Babykleidung zu schaffen.
Das ging ruck zuck, und dann kam der freudige Teil der Arbeit:

babykleiderschrank seite
All die schönen Sachen, die sich noch in meinem alten Koffer mit Kinderkleidung fanden, sowie die ersten Klamöttchen, die eine der beiden Omas uns im großmütterlichen Vorfreudekaufrausch besorgte, fein säuberlich einsortieren. Außerdem gibt es ein Körbchen mit ersten Spielzeugen und eine großartige, selbstgemachte Decke, die mir eine sehr liebe Internet-Freundin geschenkt hat.

schrank ganz
2014-06-03 13.59.12
erste Bodys
Jetzt müssen wir uns eigentlich nur noch um die Wickelecke kümmern und dem alten, geerbten Babybettchen, in dem von meinem Opa bis zu mir schon ein Großteil meiner Familie schlief, zwei neue Beine verpassen, dann haben wir schon einen recht großen Teil der Vorbereitungen hinter uns gebracht.

Auch der von der Schwester des Freundes geliehene Kinderwagen steht seit dieser Woche bereits unten im Hausflur neben unserem Fahrrad-Fuhrpark.
Mit reparierter Bremse, fein säuberlich geputzt und gewaschen, blitzt und blinkt er wie neu.
Und ich muss jetzt täglich mal kurz runter, mit versonnenem Blick drüberstreicheln.

kinderwagen
Ach ja, und der Bauch, der ist auch wieder gewachsen:

Bauchbild19. SSW

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Abendspaziergang.

Direkt bei uns ums Eck beginnt die 147 Hektar große, unter Naturschutz stehende Heide, welche noch in einige kleinere Waldgebiete übergeht. Dort gehen wir am Abend – besonders jetzt im Sommer – gerne noch eine Runde spazieren. Das ist immer schön, um ein wenig vom Tag runterzukommen, und wenn wir zurückkehren, sind wir beide immer sehr entspannt.

heide

2013-06-23 19.40.11Ein Ein bisschen Wald und Wiese für zu Hause.

blumenstrauß

Im Dezember…

Die habe ich als Kind sehr geliebt und dieses Jahr Weihnachten zum ersten Mal seit bestimmt zwanzig Jahren wieder gehört.

Noch was aus der Kategorie „dafür ist man nie zu alt“.

Unser Wintergarten.

Heiße Gemüsesuppe. Bei dem Wetter gern mehrmals die Woche.

Was ich mir in diesem Monat erteilt habe: Ein sofortiges Süßigkeitenkaufverbot. Die hier sollten bis zum Frühjahr reichen…

Das hier und…

…das hier hat dieses Jahr für besonders schöne Weihnachtspäckchen gesorgt. Das Washitape habe ich mir lange verkniffen, da es für hübscheres Tesafilm mit rund drei Euro pro Rolle doch nicht ganz günstig ist. Für das Garn habe ich einen tollen Tipp von Frau Frische Brise bekommen: Statt dafür Unmengen auf Dawanda auszugeben, habe ich zwei riesige Rollen Wurstgarn (so heißt das chice Zeug nämlich) im Metzgereifachhandel gekauft. Für’n Appel und ’n Ei (4,20 Euro das Stück).

Willkommensgeschenke ausgesucht. Drei Wunschbücher und ein sehr toller Wandkalender für 5 Euro.

Außergewöhnlich schön gestaltete Bücher bewundert. Kindle, geh‘ kac….

Jede Menge Päckchen gepackt.

Weihnachten Riesenspiel bei Oma gespielt. Da wird sie zur Rampensau, die Oma, wenn wir „Mensch ärgere dich nicht“ spielen. Das solltet ihr mal sehen.

Ein Weihnachtsgeschenk, das innen sehr schön ist und außen eher – ähm – nicht so meinem Geschmack entsprach (Taschenkalender mit putzigem Babykatzenmotiv vorne drauf) so modifiziert, dass es jetzt rundherum gefällt.

Von meinem Weihnachtsgeld habe ich mir mal so richtig was gegönnt. Nämlich Balsamico für 70€/Liter. 13 Jahre im Eichenfass gereift. Ich liebe Balsamico, und dieser hier schmeckt wie nichts, was ich je zuvor gegessen habe. Dick wie Sirup, süß wie Honig. Ich bekam davon einst eine Flasche geschenkt und bin nun fortan süchtig. Einmal im Jahr werde ich mir den nun also leisten.

Silvester zum ersten Mal in meinem Leben zu zweit gefeiert. Und es war SO sehr schön. Wir haben uns nur füreinander fein angezogen, der Freund hat Seezunge mit Orangenmarinade, dazu Reis mit Zitronen-Orangen-Sauce und Rosinen gekocht, danach haben wir „Dinner for One“ und „Mister Bean“ geschaut, gespielt, leckere Sachen getrunken und um zwölf ein bombastisches Feuerwerk aus dem Dachfenster beobachtet, wie ich es noch nie zuvor gesehen habe. Wir können von unserem Dachboden aus geschätzte 40 Kilometer weit schauen, da unser Haus genau am Rande einer Art Hang steht, und danach nur noch viel flaches Land mit vielen Großstädten wie z.B. Düsseldorf kommt. Trotzdem ich schon zehn Jahre hier wohne, habe ich mir das noch nie angeschaut. Entweder waren wir unterwegs, oder wir haben unten in der Wohnung große Silvester-WG-Parties gefeiert und sind um zwölf immer auf die Straße gegangen. Zu guter Letzt waren wir dann doch noch bis vier Uhr morgens wach und haben den 1. Januar, wie es sich gehört, gemütlich gammelnd zu Hause verbracht.

Der perfekte Wintersamstag.

Am Samstag schien strahlend die Sonne, nachdem es den ganzen vergangenen Freitag über kräftig geschneit hatte.
Das haben wir für einen ausgedehnten Winterwaldspaziergang inklusive Weihnachtsmarktbesuch und anschließendem Pizzaessen genutzt.

Als wir dann irgendwann, lange nach Einbruch der Dunkelheit, wieder zu Hause waren, gab’s dort zur Lieblingsnostalgieserie im kuschligwarmen Mansardenzimmer heißen Apfelsaft mit von der letzten Mitbewohnerin zurückgelassener Leckerei, während draußen wieder der Schnee rieselte.

So sah mein perfekter Samstag aus.
Und damit ihr auch was davon habt, hier ein paar visuelle Eindrücke.

1 2 3 4 5 6 Zuhause, idyllisch.
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Heißer Flammkuchen im Kalten.
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